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DER DUFTGUIDE


Wenn es in der Geschichte ein Schönheitsritual gibt, welches einzigartig und komplex ist, dann ist es das Parfum. Jeder Duft ist eine einzigartige Kreation, deren Geheimnis sich nach mehreren Stunden auf unserer Haut preisgibt. Sinnbild unserer Persönlichkeit, Spiegel unseres Charakters oder Art der Verführung, ein Parfum ist jeden Tag eine faszinierende Sinnesreise, die Empfindungen und Emotionen enthüllt.

 

Die Geschichte des Parfums


Wussten Sie, dass in der klassischen Epoche Ludwig XIV den Beinamen „Der König, der besser duftet als die ganze Welt“ hatte? Aber bevor Frankreich die Heimat der großen Parfumeure wurde und Versailles das Herz der Düfte, hatte Parfum andere Nutzen.

Die Ägypter und Griechen haben aromatische Essenzen zur Ehre der Götter verbrannt. Die Entstehung des Begriffs „Parfum“ kommt aus dem Lateinischen „per fumum“ und bedeutet so viel wie „für den Dampf“. Außerdem war Kleopatra, die sehr begierig auf parfümierte Salben und Bäder war, scheinbar die Erste, die Parfum als Schönheitsritual nutzte. Im Mittelalter wurden durch den Handel mit dem Orient neue Gerüche entdeckt. In der Renaissance erlebt das Parfum einen großen Erfolg: Es wird zum Überdecken der Körpergerüche genutzt. Die Inhaltsstoffe wie beispielsweise Amber und Moschus erleben einen Auftrieb. Parallel dazu kommen dank der großen Entdecker die neuen Rohstoffe regelmäßig nach Europa und durchqueren besonders den Süden Frankreichs: Vanille, Tabak, Kardamom, etc. kommen im Zuge der Expeditionen dazu und erweitern die olfaktorische Palette.

Im Jahrhundert der Aufklärung ist Versailles ein Vorbild der Raffinesse. Sehr starke Parfums werden durch feinere Düfte abgelöst. Im Süden Frankreichs floriert die Stadt Grasse, die sich auf die Produktion von Duftstoffen spezialisiert hatte, dank dem Anbau von Pflanzen wie Rosen und Jasmin. Aber im 19. Jahrhundert wird das Parfum revolutioniert: Die Entstehung der modernen Chemie, die wissenschaftlichen Entdeckungen und der technische Fortschritt definieren den Beruf der Parfumeure neu. Das Parfum wird zum Luxusartikel und die Meisterparfumeure zu wahren Künstlern.


Die Architektur eines Parfums


Die Entwicklung eines Parfums ist komplex, denn während jedes einzigartig ist und sich durch unterschiedliche visuelle und olfaktorische Eigenschaften unterscheiden kann, sind sie fast alle nach einer präzisen Architektur aufgebaut, der sogenannten Duftpyramide. Diese setzt sich aus drei Ebenen zusammen, die, erst einmal auf die Haut aufgetragen, ihre Nuancen freigeben:

- Die Kopfnoten, die sich zuerst zeigen, sind aus Zitrusfrüchten (Zitrone, Mandarine, etc.) oder aromatischen Pflanzen (Lavendel, Anis, etc.) zusammengesetzt.

- Die Herznoten sind der Hauptbestandteil. Sie machen den Charakter und die Persönlichkeit des Parfums aus. Hier gibt es diverse Düfte: Fruchtige, blumige, grüne oder würzige.

- Die Basisnoten bilden die Grundlage der Pyramide. Zusammengesetzt aus waldigen oder balsamischen Nuancen sind sie sehr beständig, sie dienen als Unterstützung der zwei vorherigen Ebenen und sorgen für einen lang anhaltenden Parfumgeruch. Hier findet man waldige, moschusartige oder amberartige Noten.


Die Lebensphasen eines Parfums


Die Lebensphasen eines Parfums sind an die Duftpyramide gebunden, welche die Struktur der Düfte vorgibt. Die leichten und flüchtigen Kopfnoten sind nicht langfristig wahrnehmbar. Sie halten zwischen wenigen Minuten und bis zu zwei Stunden. Die Herznote, die den Charakter des Parfums bestimmt, verbreitet sich zwischen zwei und vier Stunden. Die Basisnote schließlich hält den Duft langfristig: von einem bis zu mehreren Tagen.

Um Harmonie in einem Parfum zu schaffen, benötigt man eine lange Forschungszeit. Bei Durance entsteht das Gleichgewicht eines Eau de Toilette Patschuli (https://www.durance.de/eau-de-toilette-patchouli.html) oder die Sanftheit eines Eau de Toilette Baumwollblüte durch althergebrachtes Können, verbunden mit dem Talent unserer Meisterparfumeure.


Wie wählt man das richtige Parfum?


Ein Parfum wählt man nach seinen olfaktorischen Präferenzen:

- Definieren Sie, welche Noten Sie bevorzugen: Holzige, orientalische, fruchtige etc.;

- Schnuppern Sie an mehreren Düften – aber nicht mehr als drei – um Ihre Auswahl zu verfeinern;

- Denken Sie immer an die Duftpyramide und geben Sie dem Parfum Zeit, seine Wirkung vollständig zu entfalten.

Der von Ihnen gewählte Duft reagiert auch auf Ihrer Haut. Testen Sie, ob Sie der Duft auf Ihrer Haut überzeugt:

- Tragen Sie das Parfum auf der Innenseite Ihres Handgelenks oder Ellenbogens auf;

- Riechen Sie am Ende des Tages an der Stelle. Erst nach mehreren Stunden offenbart sich die gesamte Dimension des Dufts.


Wie trägt man ein Parfum?


Um sich richtig zu parfümieren, muss man wissen, wo man das Parfum am besten aufträgt, damit es seine Aromen entfaltet. Die Haut unterstreicht den Duft, wenn man das Parfum richtig anwendet. Nutzen Sie die warmen Zonen Ihres Körpers: Die Haut direkt über Ihren Schlagadern. Nacken, Dekolletee, hinter den Ohren oder über den Nieren.

Um einen Duft zu hinterlassen, sprühen Sie das Parfüm auf die beweglichen Teile Ihres Körpers wie die Gelenke: Auf der Innenseite des Handgelenks und Ellenbogens, hinter den Knien, etc. Sie können den Effekt verzehnfachen, indem Sie es auf Ihre Kleidung und Ihr Haar sprühen. Erfolg garantiert!

Es ist auch möglich, den Duft zu verstärken, indem man weitere Produkte aus der Kollektion verwendet. Zum Beispiel unterstützen das Duschgel Baumwollblüte und die passende Körpermilch wundervoll das Eau de Toilette Baumwollblüte.


Wie macht man sein Parfum haltbar?


Ein schlecht aufbewahrtes Parfum verliert schnell an olfaktorischer Qualität.

Bevorzugen sie Zerstäuber-Flakons anstelle von Flakons mit Pfropfen, da bei letzteren das Parfum schneller oxidiert. Achten Sie bei der Aufbewahrung auf Temperatur und Licht. Meiden Sie zum Beispiel das Badezimmer, da dies zu warm und feucht ist. Ideal wäre eine Kiste in Ihrem Schlafzimmer, um die Qualität Ihres Parfums länger zu gewährleisten.

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